Junge Mädchen sitzen am Meer

 

Erwachsen werden

Die Förderung sozialer Kompetenzen von Schülern der Sekundarstufe I steht im Mittelpunkt von Erwachsen werden. Das Programm will dabei unterstützen, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen zu begegnen und für Probleme, welche die Pubertät mit sich bringt, konstruktive Lösungen zu finden.

Gleichzeitig möchte es ihnen beim Aufbau eines eigenen Wertesystems Orientierung bieten. Damit ordnet sich das Konzept in den Ansatz der Life-Skills-Erziehung (Lebenskompetenz-Erziehung) ein, dem von der aktuellen Forschung die größten Erfolgsaussichten bei der Prävention selbstzerstörerischer Verhaltensweisen zugesprochen werden.

Seit Einführung des Programms in Deutschland wurden fast 40.000 Lehrkräfte in den Grund- und Aufbauseminaren ausgebildet und maßgeblich von Prof. Dr. Klaus Hurrelmann begleitet.

Längst wissen Lehrkräfte aller Schulformen, dass es nicht genügt, sich im Unterricht auf die Vermittlung von Fachwissen zu beschränken. Sie sind als Erzieher in einer Weise gefordert, auf die in ihrer Ausbildung nicht eingegangen wird. Punktuelle Aktivitäten und Krisensitzungen mit den Klassenlehrern reichen nicht aus, die Schüler in ihren sozialen Kompetenzen und in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit nachhaltig zu fördern.

Erwachsen werden knüpft an bereits bekannte Erfahrungen und Methoden wie Interaktionsspiele, Visualisierung, Rollenspiele und Modelllernen an und verbindet diese Themen, die in der Pubertät im Vordergrund stehen.

Erwachsen werden setzt sich aus 7 Teilen zusammen.

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